Wenn Frau sich wieder kurz berockt bewegt
die Sonne aus dem Winterschlafe weckt,
was wochenlang von düst`rem Grau bedeckt,
dann werden meine Sinne angeregt.
Mir ist nach Flirten, Tändeln, Kokettieren;
ja ich flaniere wie ein stolzer Pfau,
stell mich der holden Weiblichkeit zur Schau.
Da gibt es sicher welche, die schon gieren,
die sich sehr schnell von mir verführen ließen.
Ich werde sie mit meinem Charme bestechen
bis sie mir regelrecht verfallen sind.
Und sind sie dann vor Sehnsucht nach mir blind,
werd ich zu einer neuen Jagd aufbrechen.
Der Lenz lässt meine Triebe überfließen!
Anmerkung: Wie unschwer zu erkennen ist, handelt es sich um ein männliches LyrIch. Ein Versuch.
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Montag, 27. April 2009
Sonntag, 26. April 2009
müde
Mein Körper
sucht des Nachts
den deinen
und findet
nichts
vom ruhelosen Suchen
erschöpft
erwache ich
und wieder einmal
hat der Schlaf
kein Vergessen
gebracht.
sucht des Nachts
den deinen
und findet
nichts
vom ruhelosen Suchen
erschöpft
erwache ich
und wieder einmal
hat der Schlaf
kein Vergessen
gebracht.
Grat
es war einGrat
auf dem wir
wanderten
unbewusst
bis zu dem
kleinen Schritt
zur Seite
als wir
ins Leere traten
der Aufprall
Ernüchterung
auf dem wir
wanderten
unbewusst
bis zu dem
kleinen Schritt
zur Seite
als wir
ins Leere traten
der Aufprall
Ernüchterung
Mein Platz
Es kostet Kraft die Fassade der Starken aufrecht zu erhalten vor all jenen, die das von mir erwarten. Es kostet Kraft die alltäglichen Kleinigkeiten wie sonst zu erledigen, eben so als würde nicht gerade mein Leben kopfstehen. Und es kostet Kraft das andere zu organisieren, was sonst er getan hätte. Da bleibt nichts mehr übrig für die Suche nach einem Platz an dem ich sein kann.
näher
neben ihm
auf dem Krankenbett
in seinem Arm
den Kopf
an seiner Brust
trugen mich
seine sanften Worte
ins Reich
der Träume
fühlte ich Stärke
näher als
in diesem Moment
waren wir nie
auf dem Krankenbett
in seinem Arm
den Kopf
an seiner Brust
trugen mich
seine sanften Worte
ins Reich
der Träume
fühlte ich Stärke
näher als
in diesem Moment
waren wir nie
Samstag, 25. April 2009
Naivität
Ich hätt` es wissen können, ahnen müssen,
dass wer sich in Gefahr begibt sich auch
verletzten kann; wo war denn nur mein Bauch-
gefühl, es war wohl blind vom Musenküssen.
Es war ein kurzer tiefer Schmerz der mich
durchzog, er traf als ich nicht vorbereitet
und schutzlos weil mein tönern Herz geweitet
war. Jetzt bin ich wütend und auch ärgerlich.
Ich möchte um mich schlagen und verwunden
jedoch bleib` ich am Ende wieder stumm.
Es fehlt die Kraft zum Streit und das warum.
Letztendlich waren es nur ein paar Stunden
sehr angenehm und ziemlich intensiv zwar
doch ist`s so schnell vergessen, wie es war.
dass wer sich in Gefahr begibt sich auch
verletzten kann; wo war denn nur mein Bauch-
gefühl, es war wohl blind vom Musenküssen.
Es war ein kurzer tiefer Schmerz der mich
durchzog, er traf als ich nicht vorbereitet
und schutzlos weil mein tönern Herz geweitet
war. Jetzt bin ich wütend und auch ärgerlich.
Ich möchte um mich schlagen und verwunden
jedoch bleib` ich am Ende wieder stumm.
Es fehlt die Kraft zum Streit und das warum.
Letztendlich waren es nur ein paar Stunden
sehr angenehm und ziemlich intensiv zwar
doch ist`s so schnell vergessen, wie es war.
Dienstag, 21. April 2009
der Ort
ich möchte gern
der Ort sein
an dem
deine Tränen
dein Lachen
und deine Sehnsucht
ein zu Hause haben
der Ort
an dem
du
DU sein kannst
der Ort sein
an dem
deine Tränen
dein Lachen
und deine Sehnsucht
ein zu Hause haben
der Ort
an dem
du
DU sein kannst
Wandel
Ich sehe die Küche meiner Uroma noch genau vor mir.
Da stand ein großer Kachelofen mit einer Ofenbank,
davor ein einfacher aber stabiler Holztisch und Stühle.
Dort trafen sich vier Generation.
Früher
war der Küchentisch
der Ort an dem die Familie
zusammenkam
gemeinsam aß
scherzte
redete
spielte
man hat sich unterhalten
Heute
trifft man sich
vor dem Fernseher
isst für sich allein
schweigt
starrt
man lässt sich unterhalten
Da stand ein großer Kachelofen mit einer Ofenbank,
davor ein einfacher aber stabiler Holztisch und Stühle.
Dort trafen sich vier Generation.
Früher
war der Küchentisch
der Ort an dem die Familie
zusammenkam
gemeinsam aß
scherzte
redete
spielte
man hat sich unterhalten
Heute
trifft man sich
vor dem Fernseher
isst für sich allein
schweigt
starrt
man lässt sich unterhalten
Montag, 20. April 2009
Akzeptanz
wir legen uns
gegenseitig
die Finger
auf unsere Wunden
es ist aber kein
Bohren
es ist mehr ein
Heilen
gegenseitig
die Finger
auf unsere Wunden
es ist aber kein
Bohren
es ist mehr ein
Heilen
dereinst
die dunklen Nächte
erzählen lichthelle
samtweiche Geschichten
ich hoffe
sie entpuppen sich
im Nachhinein
nicht als Märchen
erzählen lichthelle
samtweiche Geschichten
ich hoffe
sie entpuppen sich
im Nachhinein
nicht als Märchen
Wohin?
da saß ich nun
und wusste nicht
wohin
mit all diesen Gefühlen
also
verschnürte ich sie
wie ein Bündel
Liebesbriefe
und
legte sie
ganz nach hinten
in die unterste
Schublade
und wusste nicht
wohin
mit all diesen Gefühlen
also
verschnürte ich sie
wie ein Bündel
Liebesbriefe
und
legte sie
ganz nach hinten
in die unterste
Schublade
Zeitrechnung
was auch immer
du glaubst mir
aufbürden zu müssen
- Leben -
ich werde es
nur so lange
annehmen
wie ich es
tragen kann
+ 5 Minuten
du glaubst mir
aufbürden zu müssen
- Leben -
ich werde es
nur so lange
annehmen
wie ich es
tragen kann
+ 5 Minuten
Sonntag, 19. April 2009
Freitag, 17. April 2009
in seinen Texten
in seinen Texten ...
treffen mich Wahrheiten
die ich bereits in mir trug
- sie erstaunen
treffen mich Erkenntnisse
die ich bewusst verdränge
- sie schockieren
treffen mich Gefühle
die ich vergessen glaubte
- sie umfließen
spüre ich die Geborgenheit
meiner Gedanken
lese ich in jeder Zeile
MICH
treffen mich Wahrheiten
die ich bereits in mir trug
- sie erstaunen
treffen mich Erkenntnisse
die ich bewusst verdränge
- sie schockieren
treffen mich Gefühle
die ich vergessen glaubte
- sie umfließen
spüre ich die Geborgenheit
meiner Gedanken
lese ich in jeder Zeile
MICH
Erkenntnis
Ich kann nicht das Schicksal dafür verantwortlich machen, wenn es mir nicht gut geht, sondern nur meinen schlechten Umgang mit ihm.
der Suchende
Als Suchender im Pulk
der scheinbar Findenden
muss er sich zwangsläufig
verloren fühlen.
Dort kann er nicht erkennen,
dass nicht er sondern sie
sich ziellos
im Kreis drehen,
nicht angekommen sind;
wahrscheinlich
nie ankommen werden.
der scheinbar Findenden
muss er sich zwangsläufig
verloren fühlen.
Dort kann er nicht erkennen,
dass nicht er sondern sie
sich ziellos
im Kreis drehen,
nicht angekommen sind;
wahrscheinlich
nie ankommen werden.
für ein paar Stunden
Abstreifen
das enge Alltagskorsett
gelebter Monotonie
Eintauchen
in gefühlte Leichtigkeit
unberührtem „Sich nahe sein“
Wiederentdecken
das vergessene Land
stiller Sehnsüchte
Annehmen
das kostbare Geschenk
beflügelter Fantasie
das enge Alltagskorsett
gelebter Monotonie
Eintauchen
in gefühlte Leichtigkeit
unberührtem „Sich nahe sein“
Wiederentdecken
das vergessene Land
stiller Sehnsüchte
Annehmen
das kostbare Geschenk
beflügelter Fantasie
Filmpark Babelsberg
Von meinem Bürofenster aus schaue ich auf eine Traumfabrik. Dort werden Träume massenkompatibel produziert, Sehnsüchte geweckt und Bedürfnisse erfunden. Aber es sind nicht meine Träume und Sehnsüchte. Das Treiben dort interessiert mich eigentlich nicht. Mein Blick geht meist Richtung Horizont. Dort liegen sie, die meinen, wellensanft und warten auf mich.
Donnerstag, 16. April 2009
negative Energie?
Letzte Nacht hatte ich
einen Absturz
in die Einsamkeit.
Ein Güterzug
düsterer Gedanken
überrollte mich.
Er kaum aus dem nichts.
Heute Morgen fühlte
ich mich erschlagen.
Eigentlich hätte ich
mich überfahren
fühlen müssen.
einen Absturz
in die Einsamkeit.
Ein Güterzug
düsterer Gedanken
überrollte mich.
Er kaum aus dem nichts.
Heute Morgen fühlte
ich mich erschlagen.
Eigentlich hätte ich
mich überfahren
fühlen müssen.
Mittwoch, 15. April 2009
Relativität
In dieser Gesellschaft zeigt sich die Relativität von Zeit und Bewegung. Die Menschen hasten durch ihr Leben und sind doch stehen geblieben in ihrem Sein. Im Innehalten, im Besinnen auf sich selbst und die eigenen nichtmateriellen Werte liegt die eigentliche Bewegung, wird die Zeit nicht zum Lebensfeind.
Dienstag, 14. April 2009
Frühlingserwachen
es ist nicht mehr
als ein wohliger Schauer
von einer warmen Brise
die über meine
kühle Haut streicht
es ist ein Ahnen nur
ein Tasten in der Dunkelheit
nach einer Hand
die mich vertraute Nähe
spüren lässt
als ein wohliger Schauer
von einer warmen Brise
die über meine
kühle Haut streicht
es ist ein Ahnen nur
ein Tasten in der Dunkelheit
nach einer Hand
die mich vertraute Nähe
spüren lässt
Schicksal
Du hast mir einen schweren Brocken hingeschmissen,
den ich mit Mühe nur zum Gipfel rollen kann.
Ich bin doch eine schwache Frau nur und kein Mann.
Trifft dich in dunkler Nacht nicht manchmal dein Gewissen?
Dein Plan – so scheint es mir – ist überaus gerissen.
Erst machst du mich nur mürbe um mich irgendwann
mit Leichtigkeit zu Fall zu bringen; ich muss dann
zur Kapitulation die weiße Fahne hissen.
Hey nicht mit mir! Seit langem habe ich durchschaut
welch Süppchen du heimlich für mich zusammenrührst.
Ich ahnte zwar die Richtung nicht in die`s mich führt,
doch habe ich zum Schutz schon einen Wall gebaut.
Trotz allem traf es und ließ mich in meinem Lauf
kurzzeitig stolpern, Du jedoch hältst mich nicht auf!
den ich mit Mühe nur zum Gipfel rollen kann.
Ich bin doch eine schwache Frau nur und kein Mann.
Trifft dich in dunkler Nacht nicht manchmal dein Gewissen?
Dein Plan – so scheint es mir – ist überaus gerissen.
Erst machst du mich nur mürbe um mich irgendwann
mit Leichtigkeit zu Fall zu bringen; ich muss dann
zur Kapitulation die weiße Fahne hissen.
Hey nicht mit mir! Seit langem habe ich durchschaut
welch Süppchen du heimlich für mich zusammenrührst.
Ich ahnte zwar die Richtung nicht in die`s mich führt,
doch habe ich zum Schutz schon einen Wall gebaut.
Trotz allem traf es und ließ mich in meinem Lauf
kurzzeitig stolpern, Du jedoch hältst mich nicht auf!
Dienstag, 7. April 2009
Stanze im Glück
Warum bist du mir, Glück, nicht wohl gesonnen,
gönnst du mir immer nur so kurze Zeit?
Warum bist du nur, Glück, so schnell zerronnen,
glaubst du vielleicht, ich bin noch nicht so weit?
Warum lässt du mich, Glück, nach all den Wonnen
allein zurück in meiner Traurigkeit?
Du bleibst die Antwort darauf immer schuldig
und ich umsegle jedes Riff geduldig!
gönnst du mir immer nur so kurze Zeit?
Warum bist du nur, Glück, so schnell zerronnen,
glaubst du vielleicht, ich bin noch nicht so weit?
Warum lässt du mich, Glück, nach all den Wonnen
allein zurück in meiner Traurigkeit?
Du bleibst die Antwort darauf immer schuldig
und ich umsegle jedes Riff geduldig!
Plan.los
Es sollt` das Jahr der Jahre werden; dies
hatte ich geplant, mir vieles vorgenommen,
doch wieder mal musste es anders kommen.
Das unberechenbare Schicksal stieß
den Dolch in mein geträumtes Paradies.
Vor dieser Wendung stehe ich benommen,
versuch` zu akzeptieren, klarzukommen,
doch noch bedeckt das alles dieses Vlies
aus Fassungslosigkeit und Angst und Wut.
Ein Trauerflor verhüllt mein ganzes Sein:
Nun Fügung schenke mir neben der Pein
jetzt auch die Stärke und den Heldenmut
jeden der Tage als Geschenk zu leben,
den du bereit bist, mir mit ihm zu geben!
hatte ich geplant, mir vieles vorgenommen,
doch wieder mal musste es anders kommen.
Das unberechenbare Schicksal stieß
den Dolch in mein geträumtes Paradies.
Vor dieser Wendung stehe ich benommen,
versuch` zu akzeptieren, klarzukommen,
doch noch bedeckt das alles dieses Vlies
aus Fassungslosigkeit und Angst und Wut.
Ein Trauerflor verhüllt mein ganzes Sein:
Nun Fügung schenke mir neben der Pein
jetzt auch die Stärke und den Heldenmut
jeden der Tage als Geschenk zu leben,
den du bereit bist, mir mit ihm zu geben!
Montag, 6. April 2009
Wellensang
ich wünschte ich könnte jetzt
an deinem Ufer sitzen
um im zarten Klang
deines beständigen Murmelns
Energie zu tanken
für die Zeit
die mich erwartet
und ich wünschte er säße neben mir
in seinen Augen der Schimmer
einer blassrosa untergehenden Sonne
meine Hand von seiner
voll sanfter Stärke gehalten
das könnte Trost sein
für lange Zeit
an deinem Ufer sitzen
um im zarten Klang
deines beständigen Murmelns
Energie zu tanken
für die Zeit
die mich erwartet
und ich wünschte er säße neben mir
in seinen Augen der Schimmer
einer blassrosa untergehenden Sonne
meine Hand von seiner
voll sanfter Stärke gehalten
das könnte Trost sein
für lange Zeit
Sonntag, 5. April 2009
Hiobsbotschaft
Ich hätte vermutet,
dass nach dieser Nachricht
die Zeit stehen bleibt
und die Welt
in dunkles Schweigen versinkt,
zumindest aber
die Blumen im Garten
verdorrt sind.
Doch als ich das Haus verließ,
war alles wie immer.
dass nach dieser Nachricht
die Zeit stehen bleibt
und die Welt
in dunkles Schweigen versinkt,
zumindest aber
die Blumen im Garten
verdorrt sind.
Doch als ich das Haus verließ,
war alles wie immer.
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